DEVI MultiMedia GmbH
Kunststoffbau - Behälterbau - Rohrleitungen Montagen für Galvanikanlagen
PP - PE - PVDF - PVC-U - PVC-C usw.
Wir können: bohren, schweißen, kleben, drehen, fräsen...
Kunststoffbearbeitung - Schweißverfahren
Warmgasschweißen - Stumpfschweißen - Muffenschweißen - Extrusionsschweißen - Heizwendelschweißen - Kleben
Warmgasziehschweißen
Warmgasziehschweißen ist eines der wichtigsten und dazu das älteste Schweißverfahren für Thermoplaste und wird üblicherweise
zum Verbinden von PE, PP, PVC und PVDF verwendet.
Unterschiedliche Thermoplaste mittels des Warmgasschweißverfahrens zu verbinden ist nicht ratsam.
Die Verbindung wird unter Verwendung von kontinuierlich zugeführtem Zusatzwerkstoff erreicht.
Durch heiße Luft wird das Material an den Flanken und der zugeführte Zusatzwerkstoff bis zur Schmelze erwärmt und mit dem erforderlichen Druck eingebracht.
Warmgasziehschweißen wird zum Verbinden von Plattenzuschnitten für den Bau von Behältern, Kästen, Lüftungskanälen, und von Kunststoffrohren angewendet.
Extrusionsschweißen
Extrusionsschweißen ist ein überwiegend manuell auszuführendes Schweißverfahren unter Verwendung von kontinuierlich zugeführtem Zusatzwerkstoff. Bauteile mit einer Wandstärke bis zu 30 mm können in einem Arbeitsgang gefügt werden. Anwendung findet das Verfahren hauptsächlich im Apparate-, Behälter-, Rohrleitungsbau. Das Warmgas-Extrusionsschweißen ist durch folgende Merkmale gekennzeichnet:
• Es wird mit einem massegleichen Schweißzusatz geschweißt.
• Der Schweißzusatz ist homogen und vollständig plastifiziert.
• Die Fügeflächen werden mit Warmluft auf Schweißtemperatur erwärmt.
• Die extrudierte Masse wird mit einem Gleitschuh verteilt und angedrückt.
• Im Vergleich zum Warmgasschweißen werden bei hoher Nahtgüte und niedrigen Eigenspannungen höhere Festigkeitswerte erreicht
Stumpfschweißen
Das auf Schweißtemperatur erwärmte Heizelement
wird zwischen die zu schweißenden Teile gebracht und die plangehobelten Verbindungsflächen
mit dem richtigen Angleichdruck am Heizelement beidseitig angepresst.
Nach dem Anwärmen sind die Fügeflächen ohne Beschädigung und Verschmutzung vom Heizelement zu lösen.
Die zu schweißenden Flächen sollen bei Berührung mit stetig zu steigern Druck gefügt werden.
einer Geschwindigkeit nahe Null zusammentreffen.
Dieser Druck ist bis zur Abkühlung aufrecht zu erhalten.
Muffenschweißen
Rohr- und Rohrleitungsteil werden uberlappend geschweist.
Mit Hilfe eines muffen- bzw. stutzenformigen
Heizelementes werden beide Flächen auf Schweistemperatur
erwärmt und anschliesend verbunden.
Rohrende, Heizelement und Muffe sind maslich so aufeinander
abgestimmt, das sich beim Fügen ein Fügedruck aufbaut.
Bei den Rohrdurchmessern über 63 mm PE-HD und PP sowie 50 mm PVDF
ist eine geeignete Schweisvorrichtung zu verwenden.
Kleben
Bei dem als Kalt- oder Quellschweißung bezeichneten Verfahren
wird mit Lösungsmitteln die gereinigte Oberfläche angelöst und mit dem passenden Kleber gefügt.
Alle Klebevorgänge finden im plastischen Werkstoffzustand der Fügeflächenbereiche statt.
Dort verknüpfen und verschlingen sich die Fadenmoleküle der
ineinandergedrückten Fügeteile zu einer homogenen Werkstoffverbindung.